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||| Tiefenrausch ||| Durch die zunehmende Umweltverschmutzung ist die Menschheit gezwungen, die Umwelt durch konsequente Schutzmaßnahmen zu bewahren. Dadurch sind Konzepte, die das Zusammenleben des Menschen mit der Natur im harmonischen Einklang gewähren unerlässlich. Der Genforscher und Meeresbiologe Dr. Prof. X begann bereits im Jahre 1987 mit seinem Projekt der gezielten Wachstumsmanipulation von Rohstoffen. Durch strenge Gesetzesauflagen und andere Hindernisse zog er sich mit seinen Forschungen in den Golf von Thailand zurück, wo er sich ein Netz von Sponsoren und Fachleuten gleicher Gesinnung aufbaute. Im Kernpunkt seines Projekts steht die gesteuerte Gewinnung von Bausubstanz auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Wie der genetisches Bauplan eines Menschen seine Entwicklung vorgibt, so hat er es geschafft, den genetischen Code der Korallenspezie >Acropora Hyacinthus< zu entschlüsseln und so zu manipulieren, daß er Gebäudekomplexe von nahezu unbegrenzter Größe wachsen lassen kann. Gerade diese Spezie eignet sich besonders wegen ihrer kurzen Entwicklungszyklen und Resistenz. Sie ist auch die einzige Korallengattung bei der man eine Resistenz gegen hohe Wassertemperaturen von bis zu 37 °C erreichen konnte, da die meisten anderen Spezien schon bei Wassertemperaturen von 32 °C absterben. Innerhalb von nur 4 Jahren Wachstumszeit hat er sein Acropora-Komplex-Projekt zu 60% verwirklicht. Der Korallengebäude-komplex hat sich zu einem hervorragenden Ökosystem entwickelt. Die Koralle bildet mit einer reichhaltigen Vielfalt von Fischen und anderen Meeresbewohnern eine Symbiose, welche eine Wartung des Gebäudes überflüssig macht. Der Gebäudekomplex welcher sich 20m unter Wasser im indischen Ozean befindet beherbergt in seinen derzeit 8 Räumen Forschungszentren angesehener Wissenschaftler und Forscher, welche dort an eigenen Projekten unter Ausschluss der Öffentlichkeit ungestört arbeiten. Durch einen Defekt in der Raumluftaufbereitungsanlage kam es schon
vor vielen Monaten zu einer schleichenden Erhöhung des Stickstoffpartialdrucks
in den Laborräumen. Der Effekt kommt dem des Tiefenrauschs gleich,
der beim Tauchen mit Pressluft in einer Tiefe von ca. 40 m auftritt.
Er äussert sich ähnlich, wie ein durch Alkohol bedingter Rausch.
Die Kritiklosigkeit treibt seither die betroffenen Forscher des Unterwasserlabors
zu unerwarteten Taten. Was für den Taucher in grosser Tiefe tödlich
enden kann entwickelte sich bei den Wissenschaftlern zu waren Kreativitätsausbrüchen. Erstmalig wird auf der Boot 2002 Einblick die kuriose Welt der Forscher und ihrer Forschungsergebnisse gewährt. |
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